Irgendwie scheinen alle Yoga-Arten sich zu ähneln. Nicht nur weil sie tatsächlich teilweise aufeinander basieren, sondern weil die Grundhaltung der Praktizierenden "auf gleicher Welle" funkt.
Aber wie sieht es aus, wenn man anders sein will? Und hauptsächlich bewegungsorientiert ist? Findet sich im weiten Spektrum des Yogas auch für diesen Menschen etwas Passendes? Aber ja: Genau für diesen Yogi wurde Dynamic Yoga entwickelt.
Auch hier kommt man nicht umhin darauf hinzuweisen, dass Dynamic-Yoga teilweise auf der Urform des Yoga, dem Hatha-Yoga, basiert und gewisse physische wie auch philosophische Elemente mit ihm teilt. Beide stammen also aus alter, orientalischer Praxis.
Damit enden die Gemeinsamkeiten aber auch schon.
Dynamic-Yoga ist im Grunde keine eigene Yoga-Art sondern eine Methode mit der Yoga sicher, effizient und ganzheitlich praktiziert werden kann. Die Basis bilden 5 Grundelemente: Drushti, Asana,Vinyasa,Pranayama und Bhandas.
Begründet von Godfrey Devereux widmet sich Dynamic-Yoga unter Verwendung der Vinyasa-Krama-Methode, also der Schritt-für-Schritt-Progressoin, durch eine Vielzahl von Bewegungsfolgen dem gesamten Körper und bringt weitreichende gesundheitliche Vorteile.
Es stärkt das Bindegewebe, korrigiert fehlerhafte Körperhaltungen, unterstützt eine gesunde Atmung, fördert die Entspannung und reinigt den Geist.
Dynamic-Yoga begreift sich als Workout aus Übungsreihen ohne den klassischen spirituellen Überbau des Yogas.
Im Mittelpunkt stehen die Bewegungsabfolgen, welche auf dem klassischen Asanas und dessen Modifikation basieren.
Durch regelmäßiges Absolvieren der Übungen werden also Schädigungen an Körper und Geist vermindert und das Bewusstsein des Yama und Niyama geschärft.
Dynamic Yoga ist sowohl für Anfänger als auch die Mittelstufe und Fortgeschrittene geeignet.