Lachen ist gesund sagt man.
Beim Lach-Yoga wird gesundes Lachen mit Yoga kombiniert.
Einfach grundlos Lachen steht im Vordergrund, wodurch auf einfachste Art der Stress abgebaut wird und eine innere Entspannung erreicht wird.
Lach-Yoga wurde dem indischen Arzt Madan Kataria aus Mumbai weltweit verbreitet. Seine Idee war es, Yoga mit Lachübungen zu verbinden und somit die Menschen zum Lachen zu bringen.
1995 wurde der erste Lach-Yoga Club in Indien gegründet. Bereits 12 Jahre später, 2007 gibt es mehr als 5000 Clubs weltweit, über 30 in Deutschland, sowie den Verband der deutschen Lach-Yoga-Therapeuten e.V. hoho-haha in München.
Die Übungen bestehen aus pantomimischen und fiktiven Übungen, eine Kombination aus Dehn- und Atemübungen und sollen zum Lachen anregen.
Alleine durch die Gruppendynamik entsteht das echte Lachen in der Gruppe.
Madan Kataria sagt: „Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind – wir sind glücklich, weil wir lachen!“
Lach-Yoga hilft dem Körper in vielerlei Hinsicht, macht ihn aktiv und vorbeugend gegen das oder andere körperliche Unwohlsein.
Beim Lach-Yoga entspannen Körper und Geist, die Stresshormone werden gebremst und das Immunsystem wird stimuliert. Deshalb wird Lach-Yoga auch z.B. bei Krebstherapien zur Immunabwehr empfohlen und bei Schmerztherapien eingesetzt. Allergien werden gemindert.
Weiterhin werden Endorphine freigesetzt, die Durchblutung verbessert sich und das Herz-Kreislaufsystem wird gestärkt.
Auch bei Schlafstörungen und Angst hilft Lach-Yoga.
Lachen ist in jedem Fall förderlich für die Gesundheit und spricht Körper, Geist und Seele gleichzeitig an.
Über das Lach-Yoga wird das Selbstvertrauen gesteigert und Angst wandelt sich in Mut und Lebensfreude.
Alleine wird man sich vielleicht etwas albern am Anfang vorkommen und nicht so aus sich rauskommen, deshalb ist ein Lach-Yoga Kurs oder Seminar ein guter Einstieg und gemeinsam lacht es sich so und so besser.
Lt. einer Studie lachen Kinder weit über dreihundertmal am Tag, Erwachsenen dagegen nur noch zwanzigmal – Frauen immer noch dreimal öfter als Männer. Die Deutschen sind verglichen mit den europäischen Nachbarn eher humorloser.