Kundalini Yoga

Die vedischen Yogaschriften beschreiben verschiedene Vorgänge der Erhebung des Bewusstseins und der gesunden Lebensweise. Hier könnt ihr eure Yogarichtung vorstellen und über Details berichten, die eure Richtung so einzigartig macht.

Kundalini Yoga

Neuer Beitragvon Lea Taege am Mi 3. Jun 2009, 20:13

KUNDALINI YOGA – wie es durch Meditation und Chakrenarbeit auf unseren Körper wirkt

Bei der Suche nach Yoga oder Chakrenarbeit im Internet wird man von Informationen nur so überflutet, doch worin unterscheiden sich die einzelnen Yogaarten und was bewirken sie wirklich mit welchen Mitteln? (Meditation etc.) Dem will ich in diesem Artikel zumindest in Bezug auf Kundalini-Yoga auf den Grund gehen.


Kundalini-Yoga ist eine Form des Yoga, die von Yogi Bhajan 1968 in den Westen gebracht wurde und die seit dem von rund einer Million Menschen auf der Welt praktiziert wird.
Ähnlich den Zielen anderer Yogaformen, ist Kundalini-Yoga darauf ausgerichtet den Körper zu heilen, die Urteilsfähigkeit zu erhöhen und Intuition zu entwickeln, was dazu führt, dass der Yogapraktizierende durch eben diese Fakten lernt seinen individuellen Weg zu mehr Gesundheit, Selbstentfaltung und Ausgeglichenheit kennenzulernen. Problemen, wie Stress, Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwächen etc. kann man auf diesem Weg entgegentreten.


Eine Kundalini-Yoga-Stunde ist in drei grobe Teile gegliedert: Die Aufwärmung, die Kriya (Übungsreihe) und die Meditation, wobei hier die lange, tiefe Entspannung und die Ein- und Ausstimmung außen vor gelassen wird. In der Aufwärmungsphase soll sich der Yogaschüler anfangen mit sich selbst und seinem Körper zu beschäftigen und sich auf ihn konzentrieren, während er, vom Lehrer ausgewählte Übungen praktiziert, die ihn körperlich auf die Kriya vorbereiten sollen.


In der Kriya selbst, die auf einem bestimmten Thema, wie z.B. einem ausgewählten Chakra basiert, wird eine Reihe von festgelegten Körperübungen, die in bestimmten Proportionen aufeinander folgen, getätigt. Die letzte Phase einer Kundalini-Yoga-Stunde ist die Meditation.


Hier spielt die Säuberung des Unterbewusstseins eine und die Selbst gesteuerte Bewusstseinsveränderung eine sehr große Rolle. Das besondere an der Meditation im Kundalini-Yoga ist, dass sie meist durch bestimmte Musik und Mantras unterstützt wird (wie das komplette Kundalini-Yoga), wodurch der Meditationseffekt noch verstärkt wird.


Kundalini-Yoga ist wirklich sehr zu empfehlen, auch für Menschen, die keine vordergründigen „Probleme“ haben und denken, es könne gar nicht noch besser werden. Es besticht vor allem durch seine sehr schnelle Wirkung im Körper, die vor allem aus der Mantraarbeit, den dynamischen Übungen und dem Hintergrund der starken Entgiftung resultiert. Alles in allem ist Kundalini-Yoga etwas für jedermann, man muss es nur ausprobieren und die Lehrer sind natürlich auch nicht alle gleich, auch sie sind Menschen und haben ihre Vorzüge und Schattenseiten.


Lea Taege
Lea Taege
 
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