Gesundheitliche Vorteile von Yoga bei Depressionen
Depressionen sind eine weitverbreitete Krankheit und viele kennen zumindest leichte depressive Verstimmungen. Yoga hat viele positive Wirkungen auf die Psyche des Menschen, so lässt es uns ruhiger und gelassener mit den Herausforderungen des Alltags umgehen. Bei der Ausübung von Asanas und Atemübungen spielen Körper und Geist zusammen, dabei werden Energiezentren angeregt und wir fühlen uns vitaler.
Depressiven Menschen fehlt es häufig an Energie und der Energiefluss ist eingeschränkt. Daher gilt es zunächst die anregende Wirkung der Körperübungen zu nutzen, um die Energie wieder in Fluss zu bringen. Zunehmende Energie bringt Freude, Wachsamkeit und Interesse zurück. Auch kleinste Regungen im Körper sollen wahrgenommen werden und alle Übungen werden intensiv nachgespürt. Das Körpergefühl verbessert sich und der Körper wird wieder positiv und leistungsfähig wahrgenommen.
Besonders in der Entspannung am Ende oder einer Meditation, die in eine Yogastunde eingebaut ist, kommen Körper und Geist zur Ruhe und der ganze Körper kann sich entspannen. In unserem hektischen Leben kommen wir kaum noch dazu uns vollständig zu entspannen. Depressive Menschen leben häufig in einem Zustand permanenter Anspannung und Sorge. Die Fähigkeit zur Entspannung trägt zur Gesundheit und Wohlbefinden bei und kann helfen Ängste abzubauen und aufzulösen. Nach der Anstrengung einer Yogapraxis folgt meist eine große Gelöstheit und Leichtigkeit. Man sieht vorhandene Sorgen und Probleme als nicht mehr so schwerwiegend an und fasst neuen Mut.
Yoga kann das Selbstvertrauen stärken, das bei depressiven Menschen vermindert ist. Yoga kann ein Weg sein sich selbst wieder wertzuschätzen, in dem wir lernen die eigenen Grenzen zu akzeptieren und unsere Stärke zu erkennen.
Die positive Wirkung von Yoga bei Depressionen ist auch wissenschaftlich belegt. Forscher aus den USA konnten einen deutlichen Anstieg von Botenstoffen im Gehirn nachweisen, die bei Depressionen und Ängsten erniedrigt sind.